Mac Book an externen Monitor anschliessen
12. Mai 2008 - 10:42 Uhr
Nicht alles ist auf den ersten Blick so intuitiv, wie man bei Apple vermutet – insbesondere, wenn man von Windows ganz andere “Wege” kennt. Ich versuchte nämlich mein MacBook an meinen 20″ Zoll Monitor anzuschliessen, der bisher reibungslos mit meinem PC zusammengearbeitet hatte. Die ersten Schrite waren auch denkbar einfach:
- DVI-Stecker des Monitors über einen Adapter an den DVI-Mini-Anschluss des Mac Book anschliessen
- Mac OS X erkennt den Monitor und aktiviert ihn, als erweiterten Desktop in der richtigen nativen Auflösung
Doch wie bekomme ich das Mac Book dazu den eigenen Monitor abzuschalten und lediglich den externen als primären zu verwenden. Die Funktion “Bildschirme synchronisieren” brachte keinen Erfolg. Zwar war nun auf beiden das gleiche Bild zu sehen, jedoch arbeitete der externe Monitor jetzt mit der Auflöung des Mac Book – außerdem wäre es ja schön, wenn man das Mac Book sogar zugeklappt lassen könnte.
Ein Tipp aus dem Netz brachte mich der Sache näher, man könne das MacBook über eine externe Maus und Tastatur im geschlossenen Zustand “aufwecken” und dann auch die entsprechende Auflösung einstellen… nur bei mir funktioierte das nicht. Im geschlossenen Zustand war das Mac Book nicht wach zu bekommen.
Lösung:
Das Aufwecken über eine externe Tatstatur und Maus funktioniert nur, wenn das Mac Book an das Netzteil angeschlossen ist! Erst dann erwacht der Monitor zum leben und ich kann den Desktop an die neue Auflösung anpassen.
In einem meiner letzten Blogbeiträge hatte ich über die schlechten Treiber von Nvidia unter Windows Vista berichtet. Nicht dass die Treiberqualität zugenommen hätte, oder alle Bugs bereinigt worden wären, nein, ich habe einen Weg gefunden, wie ich die TV-Ausgabe unter Vista zum Laufen bekomme.
5 Jahre hat Microsoft an Windows Vista gebastelt – ja zwischendurch sogar das ganze Projekt neugestartet, doch trotz (oder wegen?) dieser langen Entwicklungszeit hat es der Grafikkarten Hersteller Nvidia bisher nicht geschafft Treiber zu programmieren, die alle Funktionen ihrer Produkte unterstützen.